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DHEA (Dehydroepiandrosteron)
ist eine körpereigene Substanz, die in der Nebennierenrinde produziert wird. Aus ihr baut der Körper männliche Hormone (Androgene)
und weibliche Hormone (Östrogene) auf. Deshalb nennt man es auch Prohormon oder Vorläufersubstanz. DHEA übt aber auch eigenständige
androgene und anabole Hormon-Wirkungen aus. Im Vergleich zwischen Mann und Frau schüttet der männliche Körper weniger DHEA
aus als der weibliche.
Melatonin ist ein Hormon, das in der Zirbeldrüse, einem winzigen Teil des Zwischenhirns,
produziert wird. Diese Drüse steuert über die Melatoninausschüttung den Tag-Nacht-Rhythmus des Körpers. Fällt tagsüber Licht
ins Auge, wird die Ausschüttung des Hormons ins Blut eingestellt. Nachts, bei fehlendem Lichteinstrahl, wird Melatonin aus
den Speichern abgegeben und kann seine schlaffördernde Wirkung entfalten. Dieses System ist bei Blinden gestört, aber auch
bei Zeitverschiebungen bei Fernreisen und bei Schichtarbeit kommt es zu Verschiebungen im Melatonin-Haushalt. Bei alten, unter
Schlaflosigkeit leidenden Menschen finden sich niedrigere nächtliche Melatonin-Spiegel als bei gleichaltrigen mit ungestörtem
Schlaf.
Empfohlene Websites:
www.biovea-deutschland.com
www.melatonin-info.com
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